Meine Australien-Impressionen
Meine Australien-Impressionen

CHITCHAT aktuell

 

Meine Auffassung zu vielen Berichten in deutschen Medien über Australien ist eindeutig:

Manche Meldung erinnert an die Eildurchsage von Radio Eriwan:

                                        „Wladiwostok - Rentner gewinnt 50 Rubel!“

Die Recherche ergibt: 1. Der Vorfall geschah in Minsk. 2. Bei dem Rentner handelte es sich um eine

junge Frau. 3. Die Frau hat das Geld nicht gewonnen, sondern verloren - aber immerhin waren es 50 Rubel! 4. Die Durchsage war keine Nachricht sondern die PR-Meldung einer Lotterie.“

 

Doch urteilen Sie bitte selbst!

(Sollte Ihnen auch eine Meldung in Ihrer Zeitung 'spanisch' vorkommen - ich recherchiere gerne für Sie!)

 

 

Es ist mal wieder so weit: Am 12. Dezember2017 berichten die deutschen Medien:

Plage des Schreckens in Australien: 200 000 Fledermäuse tyrannisieren Kleinstadt

Eine Plage biblischen Ausmaßes ist über die Bewohner einer australischen Kleinstadt hereingebrochen. Mehr als 200 000 Fledermäuse plagen seit Wochen eine australische Kleinstadt. Der Lärm und Gestank der Flughunde sind für die knapp 8000 Bewohner von Charters Towers im Bundesstaat Queensland im Nord-osten des Kontinents kaum zu ertragen. Flughunde gehören mit einer Kopf-Rumpflänge von bis zu 40 Zentimetern zu den größten Exemplaren der Fledertiere ...

Das Ereignis wiederholt sich übrigens jedes Jahr – daher bitte schon mal für 2018 auf Termin legen:   

SPIEGEL - 10.12.2013 - Die Bewohner der Kleinstadt Charters Towers sind verzweifelt: Rund 80.000 Fledermäuse haben es sich in ihrem Park gemütlich gemacht. Überall klebt stinkender Kot, vor der Haustür, auf den Autos. Mit Schreckschüssen und Hubschrauberlärm will der Bürgermeister die Plage loswerden ...

 

 

Und diese herzlose Meldung brachte RTL wirklich am 8. Dezember 2017

Australische Mutter greift zu drastischer Erziehungsmaßnahme

"Weihnachten abgesagt" steht auf dem handgeschriebenen Zettel. Absender ist 'Elsie die Elfe'. "Wenn ihr möchtet, dass ich euch besuche, Santa euch besucht und ihr eure Geschenke wiederbekommt, dann muss sich euer Verhalten verbessern. Santa ist sehr verärgert und ich bin enttäuscht. Seid lieb und entschuldigt euch bei eurer Mutter" - die Nachricht ist eindeutig. Eine Woche lang haben die drei Geschwister Zeit, ihr Verhalten zu ändern. – Quelle: Facebook

 

stern.de – 12. Juli 2017

Australier gibt eine Dose Bier als einziges Fluggepäck auf

Statt Koffern und Taschen hat ein Australier eine einzelne Dose Bier als Fluggepäck aufgegeben. Das Bo-denpersonal am Flughafen von Melbourne staunte nicht schlecht, als der Passagier Dean Stinson als einziges Gepäckstück eine Bierdose der Marke Emu Export auf den Abfertigungsschalter stellte. Die Dose wurde dann jedoch problemlos eingecheckt, mit einem Gepäckaufkleber versehen und ins Flugzeug geladen, wie Stinson der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Den vierstündigen Inlandsflug nach Perth überstand die Bierdose im Frachtraum vollkommen unbeschadet. Nach der Landung konnte Stinson seine Dose ganz normal an der Gepäckausgabe in Empfang nehmen. "Ich fand das verdammt großartig", sagte Stinson über die Ankunft seiner Dose auf dem Gepäckband. Dank umsichtiger Gepäcklader sei sie in "einwandfreiem Zustand" gewesen. Er habe den Plan mit einem Freund ausgeheckt, der am Flughafen arbeitet, berichtete Stinson. Die Fluggesellschaft Qantas wollte sich auf Anfrage nicht zu der Scherzaktion äußern. Aus Sicher-heitsgründen ist bei Flügen die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck streng reglementiert...            Na, wenn das kein investigativer Journalismus ist!

 

general-anzeiger-bonn.de – 4. Juli 2017

Polizei sucht nach Besitzer von 1,6 Millionen Dollar

Die australische Polizei hat mit einem ungewöhnlichen Fund einen Internet-Hit gelandet: „Haben Sie schlappe 1,6 Millionen Dollar in bar verlegt?“, fragten die Beamten am Montag auf Facebook und Twitter. Darunter posteten sie ein Foto von einem geöffneten Koffer mit in Plastikbeuteln verpackten Geldscheinen. Umgerechnet rund 1,1 Mio. Euro sollen in dem Gepäckstück sein, das Polizisten in einer Lagerhalle in einem Vorort von Sydney fanden. Sie ermittelten wegen Drogenschmuggels… Der Post wurde mehr als 10 000 Mal auf Facebook kommentiert. Die einen erklärten, sie hätten das Geld im Casino gewonnen, ein anderer gab an, sein Kumpel habe den Koffer im Auto vergessen, als er sich einen Döner holen wollte. Eine weitere Nutzerin erklärte, ein indischer Prinz habe ihr den Koffer geschickt. Die Polizei erklärte indes, beschlagnahmtes Geld werde in der Regel reinvestiert: etwa in die Drogenbekämpfung.

derstandard.at – 1. Juli 2017

Kängurus lassen selbstfahrende Autos verzweifeln

Volvos selbstfahrende Autos haben ein Problem mit Kängurus. Die Software kann laut Kevin McCann, dem Australien-Chef der schwedischen Automarke die einzigartige Fortbewegungsart der Tiere nicht analysieren und dementsprechend reagieren. Bei Rentieren und Elchen hingegen würde das selbstfahrende Auto bereits adäquat reagieren ... Kängurus sind in Australien nicht nur ein Problem für autonome Fahrzeuge. 90 Prozent aller Unfälle mit Tieren gehen auf diese zurück. Trotzdem will man sich bei der Entwicklung der Software für ein selbstfahrendes Auto nicht komplett auf Kängurus fokussieren, sondern generell jedes kleinere Tier erkennen und darauf reagieren können, so der Volvo-Australien-Chef. Bis 2020 soll der Algorithmus daraufhin trainiert werden – ab dann verspricht der Hersteller, dass die selbstfahrenden Autos sämtliche Unfälle mit Personenschaden oder gar Toten verhindern werden.

pcwelt.de – 28. Juni 2017

Polizei in Victoria stellt 8.000 falsche Strafzettel aus

Verkehrssünder und Raser in der australischen Stadt Victoria können vorerst aufatmen. Die Polizei erklärte, dass rund 8.000 Strafzettel eventuell für ungültig erklärt werden. Der Grund: 280 Blitzer-Kameras in der Stadt und im Umland waren mit einer Erpresser-Software infiziert. Die Kameras haben zwar keinen eigenen Internet-Zugang. Bei Wartungsarbeiten soll die Malware jedoch versehentlich per USB-Stick auf die Geräte aufgespielt worden sein.

'Desert Island' schreibt dazu in der Eigenwerbung auf Facebook: "The first company in the world to specialize in castaway experiences on desert islands around the planet"

focus.de – 21. Juni 2017 - 'Kurioses aus Australien'

Ex-Millionär lebt seit 20 Jahren auf einsamer Insel

Nachdem er fast sein gesamtes Vermögen verloren hatte, be-schloss ein ehemaliger Millionär, auf eine einsame Insel vor der australischen Küste zu ziehen. Er lebt im „Paradies auf Erden“ – seit mittlerweile 20 Jahren. Der 73-jährige David Glasheen ist glücklich auf seinem Eiland namens Restoration  Island. Der Sohn aus einer reichen irischen Familie hatte das Geld irgendwann satt. „Geld macht die Menschen krank,“ sagt er. Damit spielt er auf die Wirtschaftskrise des Jahres 1987 an, bei der er sein zu besten Zeiten auf rund 28,4 Millionen Dollar dotiertes Vermögen verlor. Immerhin: Mit dem Geld, das ihm übrigblieb, konnte er die Restoration Island für 50 Jahre leasen.

Graham Perrett

Politsatire im Spiegel vom 4. Mai 2017 

Unfall beim "Veep"-Gucken: Am Boden vor Lachen

Graham Perrett sieht aus, als sei er in eine Bierzeltschlägerei verwickelt gewesen. Blaues Auge und Wunden, die genäht werden mussten. Der Parlamentarier aus Australien hat sich seinen Zustand allerdings ganz allein zuzuschreiben. Perrett vollbrachte das Kunststück, beim Fernsehen ohne Fremdeinwirkung K.o. zu gehen. Er verschluckte sich am Sushi, schnappte nach Luft, stolperte in seiner Wohnung umher und knallte mit dem Kopf schließlich gegen eine Ecke des Kühlschranks. Seine Frau fand ihn bewusstlos auf dem Boden. Überall sei Blut gewesen, hieß es. Der Grund für die Episode? Perrett hatte die Serie Polit-Satire "Veep" angeschaut - darin spielt Julia Louis-Dreyfus eine Politikerin, die nach dem Rücktritt des Präsidenten zur Staatschefin befördert wird. Dem Portal BuzzFeed sagte Perrett, er habe über eine Szene aus der neuen Staffel gelacht (Achtung, Spoiler), in der ein Kongressabgeordneter sich den Kopf rasiert, um als Krebskranker durchzu-gehen. "Ich habe so herzhaft gelacht, dass ich ein wenig Reis in den falschen Hals bekam", sagte Perrett. Er könne aber nicht lange bewusstlos gewesen sein. Nach dem Aufwachen habe er immer noch gelacht ... Und Premierminister Malcolm Turnbull musste sich Lästereien anhören, als er im vergange-nen Jahr im Wahlkampf den Slogan "Kontinuität und Wandel" benutzte. Mit fast exakt diesen Worten ("Kontinuität mit Wandel") hatte die von Louis-Dreyfus gespielte Selina Mayer in "Veep" für sich geworben.

 

Auf den Spuren Ludwig Leichhardts ...

12-Jähriger fährt 1300 Kilometer allein mit Auto ... berichtet am 24.4. nicht nur DerWesten.de :

In Australien ist ein 12-Jähriger mit dem Auto seiner Eltern von der Polizei gestoppt worden. Wie die BBC berichtet, sei der Junge 1.300 Kilometer allein mit dem Auto durchs Land gefahren. Die Polizisten hätten den Wagen angehalten, nachdem sie die auf der Straße schleifende Stoßstange bemerkt hätten. Vermutlich hätte es der Junge ohne diesen Defekt sogar bis an sein Ziel (Perth) geschafft ...

Die Meldung wird vom Sydney Morning Herald bestätigt: Allerdings sah der 12-Jährige wie ein 20-Jähriger aus. Zudem hatte er an einer Tankstelle für 19 $ getankt und nicht bezahlt ...

 

Dumm gelaufen ... und immer wieder gern erzählt: Am 3. April 2017 auf bigfm.de

Er wusste nicht, dass es mehrere Städte namens Sidney gibt

Als er einen Flug nach Sidney für 942 Euro entdeckte, zögerte Milan nicht lange. Viel zu lange schon wollte er sich den Wunsch einer Reise nach Australien erfüllen. Kurzerhand buchte er den vergleichs-weise günstigen Flug. Mit luftiger Sommerkleidung im Gepäck stand der Backpacker Tage später am Flughafen von Amsterdam. Er stieg in den Flieger der Gesellschaft "Air Canada" mit dem Flugziel Sidney. Spätestens nach Erhalt des Tickets hätte Milan den Fehler doch bemerken müssen. Allerdings dämmerte dem Niederländer erst beim Zwischenstopp in Toronto, welch fataler Fehler ihm unterlaufen war... Inzwischen weiß Milan sehr genau, dass außer dem australischen Sidney im kanadischen Nova Scotia eine Stadt mit gleichen Namen existiert – wie auch im US-amerikanischen North Dakota, in Südafrika und auf einer pazifischen Insel. Der Niederländer landete schließlich nicht wie angenommen im sommer-lich warmen Sidney Australiens, sondern im 1,5 Grad kalten Kanada ...

... und wie mache ich aus einer Mücke einen Elefanten?

t-online.de - 29. März 2017 / Christoph Sator, dpa, pdi

Verirrter Raubfisch: Hotelgast in Swimmingpool von Hai überrascht

Aus Angst vor Haien steigen viele Schwimmer an den Stränden Australiens nur mit Vorsicht ins Wasser. Jetzt ist ein Hai allerdings sogar in einem Swimmingpool aufgetaucht ... Das junge Tier - zum Glück nur etwa 90 Zentimeter lang - wurde nach Presseberichten vom Mittwoch an Sydneys Palm Beach aus einem öffentlichen Pool gefischt, der direkt am Meer liegt. Vermutet wird, dass der Hai mit der Flut in den Pool gespült wurde... Der Fisch wurde ohne größere Mühe mit einem Netz eingefangen und wieder im offenen Meer ausgesetzt.

Echte Fake News:

Standard.at – 15.März 2017

Krebserkrankung erfunden: Bloggerin verurteilt

Wegen einer erfundenen Krebs-Erkrankung, aus der sie Profit geschlagen hatte, ist eine Gesundheits-Bloggerin in Australien vor Gericht gestanden. Die 25-Jährige wurde von einem Gericht in Melbourne der vorsätzlichen Täuschung für schuldig befunden. Die Australierin hatte behauptet, einen Hirntumor mit ayurvedischer Medizin, einer Sauerstofftherapie sowie dem Verzicht auf Gluten und Zucker überwunden zu haben. In Wahrheit war sie jedoch nie an Krebs erkrankt. Das Strafmaß wird von der Justiz erst später festgelegt. Nach Erkenntnissen des Gerichts kam die Bloggerin, die durch die Geschichte über ihre ver-meintliche Heilung zu einiger Prominenz kam, über eine eigene App und den Verkauf eines Buchs auf Einnahmen von insgesamt 420.000 australischen Dollar (etwa 300.000 Euro). Davon soll sie umgerech-net nur etwa 7.000 Euro gespendet haben. Eigentlich hatte die Frau versprochen, einen "Großteil" der Einnahmen an wohltätige Organisationen weiterzureichen ...

 

Es ist eine fast unglaubliche Geschichte,

von der die Leipziger Volkszeitung am 28. Februar 2017 berichtet:

Australien: Mann wird beim Autoputzen Millionär                                              Von dpa/RND/zys

Sydney -  Beim Autoputzen hat ein australischer Großvater einen vergessenen Lottoschein entdeckt – und ist damit Millionär geworden. Der Mann aus der ostaustralischen Stadt Newcastle, der anonym bleiben will, habe den mehr als ein Jahr alten Schein zufällig in einer alten Aldi-Plastiktüte gefunden, die noch im Auto herumlag, wie die Tageszeitung ‚Daily Telegraph‘ (Dienstag) berichtete.  Beinahe wäre der Schein auf dem Müll gelandet Als er im Internet nachprüfte, ob er etwas gewonnen habe, habe er festgestellt, dass er – vor 414 Tagen – um genau 1.020.496,38 australische Dollar (etwa 740.000 Euro) reicher ge-worden sei. Der Mann spiele regelmäßig Lotto, habe aber noch nie eine größere Summe gewonnen. Das Blatt zitierte ihn mit den Worten: „Ich bin so froh, dass ich die alten Tüten nicht einfach auf den Müll gebracht habe. Es war wirklich knapp“ Das Geld will der Großvater nach diesen Angaben in die Ausbil-dung seiner Enkel stecken. Außerdem will er den Kindern helfen, Immobilienkredite abzuzahlen. 

Die Geschichte ist so unglaublich, dass ich recherchiere!            

Freuen Sie sich auf noch mehr Gewinner (Werbe)-Geschichten!!!

Und ich werde schnell fündig:

Die Meldung stammt ursprünglich von der Webseite der NSW-Lotteries: Unter der Rubrik ‚Winner stories‘ erfährt der Leser (neben der obigen Story), wie eine ‚lucky Warringah Mail shopperin‘ beim Kaffeetrinken $25.000 gewann. Oder: eine ‚retired Lithgow woman‘ hofft, dass der 266.000$-Gewinn ihr Leben ändert ...

 

Schade, auf diese Quellen hat der dpa-Korrespondent nicht hingewiesen!

 

Graham James Arnold (Wikipedia)

Beispiel: Sportberichterstattung von Sport1.de am 22. Februar 2017:

Australien: 14 Fußballfans wegen Oralsex-Banner gesperrt

Nicht nur die Bundesliga hat das ein oder andere Problem mit Fan-Bannern. Im australischen Fußball sind 14 Anhänger von Erstligist Western Sydney Wanderers mit einem Stadionverbot von jeweils 18 Monaten belegt worden, weil sie im Derby am vergangenen Samstag gegen den FC Sydney ein anstößiges Banner hochgehalten hatten.

Es stellte FC-Trainer Graham Arnold beim Oralsex dar ...

Da diese Nachricht sicherlich nur einige Hooligans interessiert, hier von mir die sportlichen Informationen: Das Spiel endete 1:0 für die Western Sydney Wanderers – dennoch steht der FC Sydney nach 20 Spieltagen fast uneinholbar mit    47 Punkten auf Platz eins der Liga. Graham James Arnold (53) ist so etwas wie der Franz Beckenbauer Australiens: Er absolvierte 56 Länderspiele und trainierte die australische Nationalmannschaft 2006. Seit Mai 2014 ist Arnold Coach des Sydney FC. In einem ABC-Interview kommentierte Arnold den Vorfall mit Hinweis auf das nächste Spiel: „Let’s talk about Melbourne City, I think I’ve said enough about it at the end of the day. It’s not right in football, it’s not right in Australian sport overall.”

 

ZEIT.de - 15. Februar 2017

Ärger um Verwechslung zwischen Melbourne und Sydney bei Guns 'N Roses-Konzert

Eine Verwechslung von Melbourne mit Sydney hat Fans der US-Rockgruppe Guns 'N Roses in der australischen Metropole verärgert. Als die Band bei einem Konzert in Melbourne am Dienstagabend (Ortszeit) Verspätung hatte, ging McBob, der dem Tournee-Team von Guns 'N Roses angehört, auf die Bühne und rief: "Sydney, Ihr wolltet das Beste, aber sie stecken im Verkehr fest." Er wurde prompt vom Publikum ausgebuht.             ... gut, dass wir das jetzt wissen!

 

stern.de - 14. Februar 2017

In Australien ist es so heiß, dass man auf Autos braten kann

Kennt ihr das? Urlaub, Sonne, sengende Hitze und der Gedanke ganz nah, hier könnte man jetzt auch ein Ei braten?! Während uns am Wo-chenende noch ein paar Schneeflocken überraschten, hat Australien  seit Mitte Januar mit einer enormen Hitzewelle zu kämpfen. Die Gradzahlen liegen teilweise bei 48° Grad Celsius. Die Hitze sollte man dann auch nutzen, dachte sich ein Cop in Birdsville und gönnte sich zum Lunch ein Spiegelei - gebraten auf der Motorhaube seines Fahrzeugs. Man hört deutlich das appetitliche Brutzeln und nur nach wenigen Sekunden scheint das Ei essbar zu sein. Ganz ohne den kostbaren Energieverbrauch! ...   

... Irgendwie kommt mir die Story bekannt vor?!?  Hatte ich nicht in der Chitchat-Analyse von meiner eigenen Erfahrung berichtet?

 

Passend zum Start der elften RTL-Staffel 'Ich bin ein Star - holt mich hier raus' häufen sich im Januar 2017 in den deutschen Medien wieder die Berichte über Hai- und Krokodilangriffe auf dem Fünften Kontinent. Selbst das Handelsblatt meldet am 20. 1.:

Riesenkrokodil tötet Mann  - Als ein Mann einen Fluss in Australien durchqueren wollte, ist er laut Polizei von einem drei Meter großen Krokodil angegriffen und getötet worden. Die Stelle sei bekannt dafür, dass sich dort viele Reptilien aufhalten ... Die Flussüberquerung am Cahill's Crossing ist der einzige Weg ins Arnhemland, ein Siedlungsgebiet der Aborigines. Nach Berichten von lokalen Medien haben die Ureinwohner den Bau einer Brücke über die gefährliche Stelle bislang abgelehnt – aus Furcht, dass dann zu viele Fremde in ihr Gebiet kommen könnten."

Da ich die Örtlichkeiten kenne, interessieren mich die Umstände: In den  Northern Territory News kommentiert Superintendent Warren Jackson den tragischen  Vorfall:  "... until police received medical evidence that the cause of death was a crocodile attack they could not rule out other possibilities. We are unsure if there was actually an attack or how the incident occurred ... Until we get some medical evidence that suggests there was an actual attack we’re just unsure. A 3.5m crocodile was shot last night after it was found in the vicinity (in der Nähe) of the man’s body. Testing will be under-taken on the crocodile to see if there is any evidence to suggest it was an attack or if it was after the attack ..."

 

Ja gibt's in Australien auch Weihnachten? Dem Mediendienst turi2 ist es am 5. 12. die Meldung wert:

Reue für Rudolph: Ein Dieb hat sich bei einer australischen Familie entschuldigt, ihr Leucht-Rentier von der Veranda gemopst zu haben. Außer der Begründung, der Weihnachtsschmuck-Klau sei im Suff passiert, schickte er anstandshalber 100 australische Dollar per Brief. Die Familie investierte in ein neues Rentier, holt es nachts sicherheitshalber aber ins Haus. Die Story veröffentlichte '7NewsSydney'. Demy May kommentiert auf deren Webseite: LMDAO - oder auf gut australisch: "laughing my drunk ass off!"

 

Am 10. November 2016 ist es endlich so weit: Die Computer-Zeitschrift Chip.de  berichtet:

UFO über Australien: Geheimnisvolle Lichter am Himmel

Redditor Tom West hat ein beängstigendes Foto gepostet. Darauf zu sehen ist eine mysteriöse Lichtfor-mation am Himmel, Scheinwerfer leuchten zur Erde. Ist das ein UFO?    Geheimnis gelüftet     Sein großartiges Foto erklärt Redditor Tom West so: Es handelt sich um einen Polizeihubschrauber. "Ich habe die Blende offengelassen, während ein Polizeihubschrauber nach einem Flüchtling gesucht hat. Es war eine exakt 30-sekündige Langzeitbelichtung", so West. "Es war eine einzige Belichtung, der Helikopter flog ziemlich schnell. Wir waren in einer Bucht südlich von Sidney, und der Helikopter drehte ziemlich lange seine Runden über uns." Und Chip.de gibt gleich die Entwarnung: Es handelt sich nicht um eine Alien-Invasion, sondern lediglich um einen Polizei-Hubschrauber. Das macht die Aufnahme jedoch nicht weniger beeindruckend.      Erfahren Sie mehr über UFOs in Australien in der Chitchat-Analyse

 

Koala-Baby Shayne mit Ersatzmama. Foto: Australia Zoo

"Oh, wie süß", werden viele Leser bei dieser Story gerufen haben. Das Foto war in fast allen deutschen Zeitungen zu sehen ... Hier der Text im STERN:

Ein verwaistes Koala-Baby hat in einem australischen Zoo Trost bei einer Ersatzmama aus Plüsch gefunden. Die Mutter des neun Monate alten Jungtiers Shayne war von einem Auto in Queensland überfahren worden, Shayne wurde bei dem Aufprall von ihr getrennt und durch die Luft geschleudert. Rettungs-kräfte fanden ihn in 20 Meter Entfernung, wo er bereits von Krähen attackiert wurde.  Im Australia Zoo Wildlife Hospital nahe Brisbane wird Shayne nun aufgepäppelt. Der Kleine sei bei dem Unfall unverletzt davongekommen ...  "Er hat aber mit dem Verlust seiner Mutter zu kämpfen und muss die notwendigen Lektionen lernen, um allein in der Wildnis überleben zu können."...

 

Auf der Website des Hospitals wird Shayne als 'Patient der Woche' vorgestellt. Auf der Facebookseite lautet die Originalmeldung am 21.9.2016: Clinging to his favourite plush toy, Shayne the koala joey is slowly adjusting to life without his mum. With the help of the team at the Australia Zoo Wildlife Hospital and his dedicated carer, Shayne will begin to learn the vital life lessons he needs in order to become an independent, wild koala. Did you know that for as little as $10, you can help us feed and care for orpha-ned koala joeys just like Shayne? Every donation means the world to us, and to patients like Shayne! ...

Der Australia Zoo ist 'home of crocodile hunter Steve Irving, den viele aus dem TV kennen. Er starb  2006 tragisch beim Tauchen im Barrier Reef durch den Stich eines Stachelrochens ins Herz.

 

Am 23. 9. informierte die  WELT:Australische Behörden haben in den vergangenen zwei Jahren in der Region Cape Otway Hunderte Koalabären getötet, weil diese wegen Überbevölkerung vom Hungertod bedroht waren. Die Maßnahme sei notwendig gewesen, weil die Tiere in dem Gebiet nicht mehr genügend zu fressen fanden … 686 Koalas wurden eingefangen und von Tierärzten eingeschläfert.“

 

Schon wieder eine erschütternde Information in SPIEGEL-online am 29. August 2016!

Gay-Club in Sydney: Attentäter füllt Salzsäure in Gleitgelspender

In Sydney soll ein Mann hochgradig ätzende Salzsäure in einen Gleitgelspender eines Schwulenklubs gefüllt haben. Die australische Polizei nahm den 62-Jährigen fest - er soll Wiederholungstäter sein...

Ist das die Meldung, die der Leser von einem Qualitäts-Magazin erwartet?

 

Die Süddeutsche (und viele weitere Medien) veröffentlichen am 24. August 2016 die dpa-Meldung:

Australien: Goldsucher findet Vier-Kilo-Klumpen

In Australien buddelt ein Goldsucher einen mehr als vier Kilogramm schweren Klumpen des Edelmetalls aus - und hält seinen eingestaubten Fund zunächst für Müll. Wert des Goldes: etwa 170 000 Euro...

Der Goldklumpen nach eingehender Waschung

Der Finder nannte das 145 Unzen (4,1 Kilo) schwere Nugget demnach "Friday's Joy", also Freitagsfreude. Zunächst habe er den eingestaubten Klumpen nicht als Gold erkannt.

"Ich dachte zuerst, es sei Müll, vielleicht ein altes Hufeisen", wurde der Mann zitiert, der anonym bleiben will...

In den 1850er Jahren strömten Tausende in die auch "Goldenes Dreieck" genannte Region, Funde hatten einen Goldrausch ausgelöst. Der größte jemals in Australien gefundene Goldklumpen wog nach Expertenangaben

72 Kilogramm und wurde 1869 entdeckt.

Bebildert wird die Geschichte mit mehreren dpa-Fotos!

 

Ob der Goldfund nun echt ist oder nicht, weiß ich nicht.  Dass die Story eine tolle Werbung des Metalldetektor-Herstellers ist, kann ich belegen: www.facebook.com/MinelabMetalDetectors am 25.8.2016:

Exciting news out of Victoria, Australia – an enthusiast prospector found a 145-ounce gold nugget with the GPZ 7000, worth well over $250,000 AUD! The ground in this section of the Golden Triangle was well and truly worked over, but thanks to the GPZ 7000's ZVT technology, this lucky Minelab owner was able to detect the mon-strous nugget more than a foot below the ground.       It just goes

to show that with Minelab in your arsenal, there's still plenty of gold to be found!   

Read the full story here: http://www.minelab.com/anz/go-minelabbing/news…

 

Der SPIEGEL berichtet am 22. August 2016:

Unbekannte setzen Krokodile in Schule aus

Bei einem besonders geschmacklosen Schulstreich haben Unbekannte in einer Schule in Australien drei Krokodile in einem Büro ausgesetzt. Anschließend verwüsteten die Maskierten den Raum. Zu sehen ist die Tat auf Aufnahmen einer Überwachungskamera, die von der Polizei des Nördlichen Territoriums veröffentlicht wurden. Sie zeigen, wie die Täter zuerst  drei Salzwasserkrokodile durch eine zerbrochene Fensterscheibe in den Raum am Taminmin College in der Stadt Humpty Doo schieben. Dann treten die Täter selbst durch die Tür ein und beginnen, den Raum zu verwüsten ...

Die für Krokodil-Meldungen zuständige Nortern Territory News bestätigt am gleichen Tag:

THE crocodiles dumped into a Humpty Doo school were in such poor condition they may be put down.

Parks and Wildlife crocodile manager Tom Nichols said the crocs’ skin wrinkly indicating exposure to the sun without much water. He said one of the crocs was blind and all three were malnourished. The female crocs were estimated to be 10 years old. “It was extremely obvious they were in a poor condition.” ...

Auf der Facebook-Seite vom Taminin-College  heißt es lediglich:

"Our Japanese exchange staff went in and met Chief Executive Ken Davies this morning and were presented with a gift. Then they were off to join the students at the Military Museum at East Point."

Kein Wort von Studentenulk - ich werde das Mysterium verfolgen!

NT-News - 24. 8. 2016: Police are still searching for the four men captured dumping the reptiles into the front office of the Taminmin College on Sunday morning ... Wird der Fall jetzt ad acta gelegt?

Natürlich nicht!!! - Obwohl in Deutschland längst vergessen, berichten die Northern Territory News am 21.10.: Two boys who allegedly dumped three crocodiles in a Humpty Doo school faced the Darwin Children’s Court yesterday. The pair were charged with a string of offences, including animal cruelty, trespass and damage to property. The 16-year-olds allegedly smashed the glass doors at the front office of Taminmin College before dumping the reptiles.The crocodiles were muzzled with garden ties and left in the school office. One of the boys uploaded a photo of himself holding a taped crocodile to Facebook in August, before taking it down a short time later. Another 16-year-old and a 17-year-old received youth diversion. Two of the crocodiles, which ranged in size from 1.5m to 2m, had to be put down after being assessed by vets at a Noonamah croc farm ... Die Gerechtigkeit hat wieder gesiegt!

 

Foto: Devenport City Council

Am 27. Juli  ist es dem SPIEGEL die Meldung wert:

 

Seehund pennt auf Friedhofstoilette

 

... Die Frau hatte das 120-Kilo-Tier auf dem stillen Örtchen des Friedhofs von Devonport in Tasmanien gesehen. Das Meer ist etwa einen halben Kilometer von der Toilette entfernt. Auch deshalb fand es die Verwaltung schwer, die Geschichte ernst zu nehmen. "Wir dachten erst an einen Witz, als man uns das sagte", sagte Karina Moore von Devonports Stadtverwaltung. "Es ist wirklich ein großes Rätsel. Normalerweise findet man so weit vom Ufer entfernt keine Seehunde." ...

Aufgrund entsetzter Kommentare schob der SPIEGEL die Korrektur nach: In einer früheren Version dieses Artikels hieß es, es handle sich bei dem Tier um einen Seehund. Diese Bezeichnung ist falsch. Wir haben den Fehler korrigiert. Gott sei Dank!!!

 

Das Wissenschafts-Ressort der WELT berichtet am 12 Juni 2016:

Plage in Australien - 100.000 Flughunde überfallen Urlaubsparadies: Batemans Bay ist ein hübscher kleiner Ort im Südosten Australiens, ein perfektes Ausflugsziel für Canberras gestresste Arbei-ter, Urlaubsparadies für Familien und zudem beliebtes Rentnerdomizil. Das nahe Meer strahlt blau, die Eukalyptusbäume blühen – und in ihren Kronen fiepst und krächzt es. Allerdings haben sich hier keine niedlichen Kakadus niedergelassen, sondern Graukopf-Flughunde. Schlimmer noch: Es sind nicht zehn oder 20 dieser bis zu einem Kilogramm schweren Fledertiere – sondern eine Kolonie von 50.000 bis 100.000 Stück. Für die 11.000 Einwohner von Batemans Bay ist das deutlich zu viel ...

Vielleicht ließen sich die Redakteure durch die Namensähnlichkeit der Stadt mit der Comicfigur Batman zur Invasion der Vampire inspirieren?  Egal: Ausgangspunkt war die Meldung in ABC am 18.Mai:  Huge flying fox colony affecting house prices in Batemans Bay! Al Jazeera wusste: ‘Residents were unable to open their windows due to the noise and smell from the flying foxes.’ Und Daily Mail (UK) titelte am 25. Mai: Bat's just crazy! Town under siege after 100,000 invade a small Australian town!

 

Noch mehr Hintergrund bietet die facebook-Seite: Don’t shoot Bats

Der für den Ort zuständige Shire-Council informiert die Bürger auf seiner Webseite: … It appears that the flying foxes have arrived to feed on spotted gums, which are currently flowering, and are a favoured food source. A number of rainforest species are also fruiting, which will be providing a supplementary food source... 

Aha, die Früchte locken die 'Vampire' an! Aber was sind spotted gums? Wikipedia hilft: Corymbia maculata kommt an der Ostküste Australiens, vom südöstlichen Queensland bis zum östlichen Victoria vor und wird dort „Spotted Gum“ genannt.

Und wie lautet der abschließende Rat der WELT? " Von anderen Flughund-Arten ist bekannt, dass sie auch wegen der zunehmenden Zerstörung der Umwelt in die Grünanlagen der Städte flüchten. Mögli-cherweise finden sie hier mehr Nektar und Obst, ihre Hauptnahrung, als im umliegenden Agrarland. Diese große Mobilität macht es schwierig, die Tiere effektiv von einem Ort fernzuhalten. Mit welcher Methode die Bewohner von Batemans Bay die Tiere letztlich loswerden – und ob überhaupt –, ist längst nicht abzusehen." Na, vielleicht erschießen oder doch besser facebook lesen: Don't shoot Bats

 

Obwohl noch kein Sommerloch, häufen sich bereits jetzt die Meldungen aus Australien:

Die Welt.de - 30. Mai 2016  Krokodil reißt Frau bei nächtlichem Bad in den Tod

Folgerichtig erscheint am nächsten Tag der Ruf auf Abhilfe:

stol.it / Tirol - 31. Mai 2016: Politiker fordert Jagd auf Krokodile in Australien

Da dürfen die anderen Medien nicht zurückstehen und weisen auf weitere Gefahren hin:

Spiegel.de - 1. Juni 2016: Australien: Hai beißt Surfer Bein ab

Getoppt werden diese Meldungen nur durch das dramatische Erlebnis einer Radfahrerin:

Wilde Bestien in Australien!!! Das Känguru lacht sich schlapp!

ntv - 31. Mai 2016: Känguru zerstört Frau die Brustimplantate

Bei einer Fahrradtour in Südaustralien hat sich eine Frau über die Begeg-nung mit einem Känguru gefreut - bis das übermütige Tier sie ansprang, ihre Rippen verletzte und sogar ihre Brustimplantate zerstörte. "Ich sah es und dachte, oh wie süß, da war es auch schon auf mir drauf", sagte Sharon Heinrich der Zeitung "Northern Argus"...und was schreibt Northern Argus? It was meant to be a peaceful ride along the Riesling Trail.  As one of the Clare Valley’s most picturesque and popular sites, Sharon Heinrich finally found the chance to get out on the trail for a ride with her good friend  Helen Salter...  The pair were near Penwortham when Mrs Heinrich saw a kangaroo standing up on a ledge.  “I saw him and thought ‘oh isn’t he cute’ – then he was on top of me.” Without warning the huge marsupial leaped onto the trail, landing on top of Mrs Heinrich and using its powerful legs to leap off again into Miss Salter.  Mrs Heinrich suspects the kangaroo was a male buck, based on its size. “I’m 5’4” and he was taller than me, and so heavy,” she said. “Once he landed on me, he used me to launch off again, which caused more damage.”  Helen Salter was also knocked from her bike during the encounter and suffered concussion.  The ordeal left Mrs Heinrich with three cracked ribs,  covered in grazes and  kangaroo paw scratch marks down her back ...   Kein Wort von zerstörten Brustimplantaten! Weltweite Aufmerksamkeit erhält Mrs Heinrich nach dem Auftritt in Channel 10 - in dem sie die nachteiligen Folgen für ihrer Brustvergrößerung beiläufig beschreibt...

 

FAZ.net - 5. Mai 2016

Studentin lebt nach Millionenkredit in Saus und Braus

Eine Bank hat einer Studentin in Australien aus Versehen einen Überziehungskredit in Millionenhöhe gewährt. Die heute 21 Jahre alte Frau bediente sich kräftig: Sie soll Handtaschen, Schuhe und Luxusgüter gekauft und sündhaft teure Wohnungen angemietet haben. Es fehlten umgerechnet 2,15 Millionen Euro. „Das sind Summen, von denen wir alle träumen“, sagte die Richterin. Die Polizei hatte die Malaysierin am Flughafen Sydney festgenommen, als sie Richtung Heimat fliegen wollte. Die Hintergründe des Falls sind undurchsichtig. „Die Angelegenheit ist in den Händen des Gerichts, wir können uns nicht äußern“, teilte die Westpac-Bank mit. Aus Bankerkreisen verlautete, dass die Chemiestudentin 2012 aus Versehen einen Überziehungskredit von 4,6 Mio $ bekam. Wie das passieren konnte? Die Bank äußert sich nicht... Tolle Information!!!

 

Bild.de – 1. Mai 2016

Australien will seine Ufo-Akten veröffentlichen

Für Ufo-Jäger auf der ganzen Welt ist heute ein ganz besonderer Feiertag: Die Regierung Australiens will alle offiziellen Ufo-Berichte auf einer Website veröffentlichen – bisher geheime „X-Files“ werden ab dem 1. Mai schrittweise online gestellt! Die veröffentlichten Daten werden unter anderem Akten der Airforce, des Luftfahrtamtes und der Navy enthalten. Es wird Zeugenaussagen, Fotos, Zeitungsberichte, offizielle Berichte und andere Einzelheiten geben. Die Daten werden insgesamt 1,7 Gigabyte umfassen ...    Die älteste Ufo-Sichtung aus Australien stammt aus dem 19. Jahrhundert. 1890 erzählte eine Dame, dass ihr Vater Jack als Bushman einmal eine unheimliche Begegnung hatte. Er war mit einem Wagen und vier Pferden unterwegs, als plötzlich ein Licht auf ihn zuraste. Das Licht trennte sich vor seinen Augen und  wurde zu zwei Lichtern. Die Pferde drehten durch und er verlor die Kontrolle über sie ...   OK, ich bin überzeugt! Die Megadaten werde ich auf jeden Fall in der Chitchat-Analyse verfolgen!

 

Foto: Malte Schüller im Northern Territoy- Du siehst sie nicht, aber sie sehen Dich!!!

Spiegel-online – 25. April 2016

Krokodil attackiert schlafenden Teenager

Ein Krokodil hat im Norden Australiens einen schlafenden Camper angegriffen und in den Unterschenkel gebissen. Das Reptil griff in der Nacht zu Montag an, während der 19-jährige Peter Rowsell mit seiner Familie auf einem Campingplatz in der Region Northern Territory übernachtete …  Er habe unter einem Moskitonetz geschlafen, "als plötzlich etwas meinen Fuß schüt-telte" erzählte Rowsell... Anschließend habe ihn das Reptil aus dem Zelt gezerrt. Mit dem anderen Fuß gelang es dem Mann laut dem Guardian, das drei bis vier Meter lange Tier zu verscheuchen. Andere Campingurlauber fuhren ihn ins zwei Stunden entfernte Krankenhaus in der Stadt Katherine, wo seine Bisswunden mit Antibiotika  behandelt wurden. Der Mann, der zum Angeln in die Region Daly gekommen war, hatte sein Zelt etwa 15 Meter von einem Fluss ent-fernt aufgestellt. Ein Krokodilexperte der Charles-Darwin-Universität, Adam Britton, sagte dem Sender ABC zufolge, der Mann habe zu nah am Wasser gezeltet. "Die offizielle Empfehlung besagt einen Sicherheitsabstand von mindestens 50 Metern".    Und was schreiben die Northern Territory News? – "It’s expected he will be released from hospital this morning… The Anzac Day incident isn’t the first time a crocodile has attacked someone in a tent in the NT — in 1990, Peter Pangquee fought off a crocodile that attacked his mother Lena as they camped near the Daly River community..."

 

Auf Instagram schreibt Matt: "Chewy is my 2 year old pet alpaca and we live in the suburbs of Adelaide."

Focus - 8. April 2016

14-Jähriger aus Australien hat ein ganz besonderes Haustier

Haustier Chewy ist ein Star in der Nachbarschaft und im Internet bei Instagram. Doch Chewy ist kein Hund, sondern ein Alpaka. Der 14-jährige Matt hat in dem friedliebenden und pflegeleichten Tier seinen besten Freund gefunden – der über 20 Jahre alt werden kann. Viele Kinder wünschen sich einen Hund oder eine anderes gewöhnliche Haustier, nicht jedoch der 14-jährige Matt aus Australien. Er wünschte sich ein Alpaka und seine Eltern waren einverstanden, wie der Adelaide Messenger berichtete. An Heiligabend 2015 sei Matt mit seinen Eltern zu einer Alpaka-Zucht gefahren, wo er sich den „kleinsten“ aus-suchte: den zweijährigen Chewy. Chewy wurde in den Wochen danach zum Star in der Nachbarschaft …   Als stolzer Halter von drei Alpaka-Hengsten 

Die drei Beauties des Autoren!!!

frage ich mich natürlich spätestens jetzt: Macht der Focus nun Werbung für die australische Alpaka-Industrie oder für Instagram?

Egal, hier einige Sachinformationen über die niedlichen Tiere: Bereits 1803 hatte der Governor Phillip Parker King die Idee, Alpakas in Austra-lien anzusiedeln. Doch bis 1847 verhängte die Peruanische Regierung ein Embargo für die Ausfuhr der Neuweltkameliden. Erst 1857 gelang es südaustralischen Farmern, einige der Tiere mit dem feinen, seiden-weichen Fleece zu importieren - leider ohne Erfolg. Heute werden in Australien mehr als 100.000 Alpakas von 1500 Züchtern gehalten.

 

Photo: Stephan Getzin/UFZ

Die Welt - 14. 3. 2016

Mysteriöse Feenkreise gibt es auch in Australien

Rätselhafte Feenkreise gibt es auch in Australien. Dies berichten Wis-senschaftler um Stephan Getzin vom Helmholtz-Zentrum für Umwelt-forschung (UFZ) in Leipzig in den «Proceedings» der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften. In Afrika sei die Bodenstruktur anders. "Das Wasser versickert im sandigen Boden und verbleibt unter der Oberfläche. Da oben keine Pflanzen wachsen, verdunstet das Wasser nicht, es diffundiert von dort an die Ränder", erläutert Getzin. "Das ist im Detail zwar ein anderer Mechanismus als in Australien … Er führt aber zum gleichen Vegetations-muster." Im mathematischen Modell konnten die Wissenschaftler die Entstehung der Feenkreise nach-vollziehen…“    In der Wissenschafts-Meldung - leider wird der mysteriöse Name nicht erklärt.   Also google ich: Die Bezeichnung 'Feenring' geht auf den Volksglauben zurück, da man in diesen runden Formen von Pflanzen Versammlungsorte von Hexen oder Feen sah (Walpurgis-Nacht). Die Franzosen nennen die Ringe 'ronds de sorciers'. Die Holländer glauben, der Teufel habe seine Milchkanne dort abgestellt. In Tirol heißt es, Drachen würden die Ringe erschaffen. In der Aborigine-Mythologie spie-len Kreise seit Jahrtausenden eine bedeutende Rolle ... Jetzt ist's ein Fall für die Chitchat-Analyse!

 

Auf seiner Facebook-Seite stellt James Grugeon die Idee vor

Süddeutsche.de - 10. März 2016

Ein Grund, mehr zu trinken

...in Australien hat ein gewisser James Grugeon endlich begriffen, dass jener Planet, den wir uns gerade per Klimawandel selber unter dem Hintern wegschmelzen, nur mit Sex, Drugs and Rock 'n' Roll zu retten ist. Grugeon und sein Team haben nämlich die zwei "größten Symbole Australiens" vereint und meinen damit nicht etwa das Känguru und den Ayers Rock, den man als vielgereister Aborigines-Versteher natürlich Uluru nennt, sondern: das riesige Korallenriff Great Barrier Reef - und das Bier. Aus dieser Symbiose ist das sei einigen Wochen erhältliche Great Barrier Beer entstanden, wobei die Hälfte des Gewinns aus der Great-Barrier-Beer-Brauerei in die Australian Marine Conservation Society fließt, also direkt in den Schutz der Meere. Wo früher noch ein Ave Maria und ein Vaterunser für ein reines Gewissen her mussten, reicht dem Umweltsünder nach einem die Korallen ruinierenden Tauch-gang heute der katzbuckelnde Gang in die Kneipe und die seelenreinigende Order von zwei Hellen. Si-cherheitshalber sollten es freilich eher vier bis acht sein. Jedenfalls gibt es einen Grund, mehr zu trinken.

 

SPIEGEL.de - 29.2.2016

Missgeschick in Melbourne: Junge nach fünf Stunden aus Süßigkeitenautomat befreit

Ein Vierjähriger entdeckte in einem australischen Hotel den wohl ersten Süßigkeitenautomaten seines Lebens - und blieb prompt darin stecken. Statt Keksen folgte eine stundenlange Tortur...                        Ohne den SPIEGEL hätten wir diese Wahnsinns-Nachricht nie erhalten!!!

 

 

Am 2.2.2016 deckt BILD.de auf:

Gibt es in Down Under eine Ufo-Basis?

 

Die USA und Australien betreiben gemeinsamt seit 1967  im Outback eine Militärbasis mit dem Namen 'Pine Gap'. Sie war zu Beginn eine Überwachungs- und Abhöranlage ... Inzwischen wird die Basis als die "Area 51" Australiens bezeichnet. Immer wieder wollen Leute bei Fahrten durchs Outback Ufos in der Nähe von 'Pine Gap' gesehen haben ... Viele Ufologen sind inzwischen davon überzeugt, dass 'Pine Gap' eine Ufo-Basis ist, die von der USA den Außerirdischen zur Verfügung gestellt wird. Angeblich soll es eine Weltregierung geben - eine Regierung aus Vertretern der Erde und der Außerirdischen ...

Auf jeden Fall eine Story, die in Chitchat-Analyse unter die Lupe genommen werden sollte!

 

Der Blick.ch jubelt am 28.1.2016: Australien hat einen neuen Helden!

"Zwei Freunde bemerken in der australischen Stadt Gold Coast nach einer Party, wie Räuber in ein Fast-Food-Restaurant einbrechen. Doch anstatt das Weite zu suchen, schlagen sie mit ihrem mutigen wie auch witzigen Einschreiten die Räuber in die Flucht." – Die heroische Tat wird im Video dokumentiert!

Am 23.1.2016 hatte der Mirror in England die Story so ‚verkauft‘: Drunk Aussie lads in flip-flops stop bungled shop robbery by snatching getaway vehicle car keys‘.  Was denn nun: Besoffene Helden?

 

Bei dieser Schlagzeile im  Berliner Kurier vom 28.1.2016 dachte ich zunächst an einen bösen Scherz:

Teenager soll Terroranschlag mit Känguru geplant haben

Ein Känguru mit Sprengstoff im Beutel - diese absurde Anschlagsidee soll ein 19-jähriger Australier verfolgt haben. Dafür steht er nun vor Gericht. Der Teenager soll geplant haben, am australischen Nationalfeiertag ein Känguru mit Sprengstoff zu bepacken und dann auf Polizisten loszulassen. Laut Anklageschrift hatte der Junge im März 2015 im Kontakt mit einem Unbekannten „den Vorschlag geäußert, ein Känguru könne mit C4-Sprengstoff beladen auf Polizisten losgelassen werden“, so die Anklage. Die Sprengladung sollte zudem mit dem Symbol des sogenannten "Islamischen Staates" (IS) gekennzeichnet werden. Als Anschlagsziel hätten die Komplizen die Polizei ins Auge gefasst. "Hauptsache ich schicke den Hund in die Hölle", soll der Teenager gesagt haben.Vor dem Gericht in Melbourne plädierte der Australier auf nicht schuldig, berichten lokale Medien. Am 3. Februar soll der Prozess vor dem höchsten Gericht des Bundesstaates Victoria weiter-gehen. - Die Meldung wird von ABC und anderen Medien bestätigt! Ich werde den Prozess verfolgen.

 

Süddeutsche.de 27. Januar 2016

Australien: Tausche Haus gegen Tischreservierung

Viermal wurde das dänische "Noma" zum besten Restaurant der Welt gewählt, bevor es Küchenchef

René Redzepi offenbar zu langweilig wurde, die Kopenhagener zu verköstigen. Jetzt ist er zu Gast in der australischen Hauptstadt* Sydney und will für zehn Wochen australische Gaumen bespaßen. Einer von ihnen wird der Gaumen von David Harris sein, Begründer einer australischen Supermarktkette und dementsprechend wohlhabend. Das Problem ist nur: Trotz finanziell ausreichender Mittel konnte Harris keinen Platz im Noma-Ableger in Sydney ergattern. Alle Tische waren innerhalb weniger Minuten ausge-bucht. Also bot Harris etwas, das sonst niemand bot: Sein Haus. Jetzt wird Chefkoch Redzepi mit Frau, Schwiegermutter und Kindern bei ihm wohnen. Im Gegenzug darf Harris einmal im Noma dinieren …

1. *Nicht nur die Leser in Canberra wundern sich über so viel Landeskenntnis. 2. Das Restaurant muss wirklich gut sein - auch der STERN berichtet darüber. 3. Gratulation an den PR-Chef des NOMA!

 

Foto: Channel 7/Facebook

Channel Seven – 26.1.2016

Woolworth ruft tausende Australia-Day-Hüte zurück

Der Supermarkt-Gigant vergaß auf den Caps Tasmanien und wurde in den sozialen Netzwerken mit Protesten überschwemmt: “Well, it seems you are selling caps with a lovely map of Australia on it - oh it’s ok, you’ve only forgotten one of the states, little old Tasmania.” Und: “Disgraceful woolworths. You want tassie’s money so how about you include us on your merchandise as we are apart of Australia.”

Hintergrund: Australia Day ist der Nationalfeiertag Australiens, an dem an die Ankunft der First Fleet in Sydney Cove am 26. Januar 1788 erinnert wird. Über alle Veranstaltungen informiert die Homepage

 

Foto: Waroona Veterinary Clinic via Facebook

Spiegel online - 23.1.2016 / Passend zum RTL-Dschungelcamp:

Erst werd' ich Star, dann hüpf' ich raus

Glück im Unglück hatten mehrere Babykängurus im Westen Australiens. Mit bandagierten Vorderpfoten, Hinterbeinen und Schwanz steht eines von ihnen auf einer Veranda der Waroona-Tierklinik. Der kleine Racker ist eines von Hunderten verletzten Tieren, die nach den verheerenden Buschbränden Anfang Januar von Tierärzten und Pflegern der Klinik versorgt werden  ... Hundert Kilometer südlich von Perth hatten Buschbrände mehr als 70.000 Hektar Land zerstört. Das Feuer war vermutlich von einem Blitzschlag ausgelöst worden und hatte sich rasend schnell ausgebreitet. Für viele Tiere kam jede Hilfe zu spät, nur wenige schafften es in die Waroona-Tierklinik - und ins Rampenlicht.  Trotzdem süße Bilder! Waroona Veterinary Clinic

 

Foto: RTL

RTL –  17. Januar 2016

Die grüne Hölle ruft wieder – und am 15. Januar beginnt für Millionen TV-Zuschauer das Jahr 2016 erst richtig. Dann startet "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!" endlich in die zehnte Runde.

Sonja Zietlow und Daniel Hartwich moderieren die 17 Folgen der Jubiläumsstaffel... Wikipedia: Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! (oft als Dschungelcamp bezeichnet) ist eine Reality-Show … Produziert wird die Sendung auf einem Farmgelände in Dungay in NSW, in der Nähe von Murwillumbah. Pächter des Geländes ist die Produktionsfirma Independent Television, die das zuvor offene Gelände umgestaltet, bebaut und mit Kamera- und Tontechnik ausgestattet hat.

Lesen Sie mehr dazu in Chitchat-Analyse

 

Wyndham is the Kimberley's oldest town, about 100 km north of Kununurra. The first thing you'll notice as you reach the town entrance is the Big Croc. Fear not, it's only concrete... Foto: kimberleyaustralia.com

SPIEGEL online - 15. Januar 2016

Krokodil reißt Frau Unterarm ab - und wird erlegt

In manchen Regionen Australiens sind Krokodile für Menschen eine zunehmende Gefahr. In einer Kleinstadt wurde nun eine Frau Opfer einer Attacke... Das Tier riss der 68-Jährigen nahe eines Baches ihren Unterarm ab. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Wyndham im Nordwesten des Landes... Das Krokodil überraschte die Frau von hinten... Im Krankenhaus operierten Ärzte den Arm und behandelten mehrere Bisswunden im Oberschenkel. Mit-arbeiter eines Naturparks erlegten das Tier später. In seinem Magen fanden sie Hand und Unterarm des Opfers. Krokodile gelten seit 1971 als geschützte Art in Australien. Seither steigt die Zahl der Tiere stark an. Für Menschen stellen sie in den Tropen-regionen des Landes eine zunehmende Gefahr dar.

Da mich das Schicksal der armen Frau interessiert,  habe ich nachgehakt im West Australian:

"The 68-year-old victim, named locally as Karen Prior… Gerald Mills lives opposite Ms Prior and said

she was a “kind old lady” who loved animals and plants...  “We will take care of her plants and animals. Mr Mills said yesterday she had telephoned friends in the town to “let them know she was okay”. “She was talking, laughing,” Mr Mills said.  - Gott sei Dank!!!

 

Auf Facebook 'Shark Alerts South Australia' gibt's mehr spektakulären Bilder.

Spiegel online hat Facebook als Informations-Quelle entdeckt!

2016 haben wir sicher noch einige bahnbrechende Neuigkeiten zu erwarten:

 

18.1.2016   Angeblich sieben Meter langer Weißer Hai gesichtet

Die Nachricht führt sich selbst ad absurdum! Am Ende der Meldung heißt es: "Andere User bezweifelten die Richtigkeit der Angaben und sprachen von Seemannsgarn. Es sei sehr schwierig, aus einem Hubschrauber heraus die Länge eines Hais präzise zu berechnen, so die Kritiker."

13.1. 2016  Australierin findet hochgiftige Braunschlange hinter Kühlschrank - Im australischen Adelaide hat eine Hausbesitzerin den

Schreck ihres Lebens bekommen: Unter dem Kühlschrank lugte der Kopf

einer hochgiftigen Schlange hervor ... Diese und weitere Schmunzetten erzählt Rolly gern auf Facebook: Snake Catchers Adelaide / siehe auch >>

 

Sydney – Ein Buschbrand hat in einer kleinen Ortschaft im Westen Australiens schwere Verwüstungen angerichtet. Mindestens 95 Häuser wurden im 120 Kilometer südlich von Perth gelegenen Yarloop zerstört, teilte die Feuerwehr am Freitag mit. Eine am Donnerstag geflüchtete Bewohnerin befürchtete deutlich höhere Schäden. "Der Brand ist außer Kontrolle, die Zufahrtstraße ist geschlossen", sagte Carolyn Foeken der Deutschen Presse-Agentur. Nach ihren Angaben könnten fast alle der rund 250 Häuser zerstört worden sein. Die Behörden suchten noch nach drei Bewohnern. Sie waren womöglich geflüchtet und hatten sich zunächst nicht bei den Behörden gemeldet. Die Feuerwehr geht davon aus, dass der Brand in der Nähe der Ortschaft am Mittwoch durch einen Blitzeinschlag entfacht wurde. Durch starke Winde breiteten sich die Flammen rasch aus. In Australien ist Hochsommer, die Temperaturen liegen in der Region um die 35 Grad. Rund 50.000 Hektar Buschland brannten ab. "Die Lage ist extrem schwierig", sagte der Polizeichef von Westaustralien, Wayne Gregson. Mehrere Ortschaften in der Nähe von Yarloop wurden geräumt. (APA, 8.1.2016) - derstandard.at/2000028667155/Rund-100-Haeuser-bei-Buschbrand-in-Australien-zerstoert

Wie nicht anders zu erwarten, starten wir mit dem Dauerbrenner: NZZ.ch /dpa - 8.1.2016:  

Hochsommer in Australien - Mindestens 95 Häuser bei Buschbrand zerstört

Ein Buschbrand hat in einer kleinen Ortschaft im Westen Australiens schwere Verwüstungen angerichtet. Mindestens 95 Häuser wurden im 120 Kilometer südlich von Perth gelegenen Yarloop (Ein Klick und Sie  sehen den Ort auf Google-Maps) zerstört, wie die Feuerwehr am Freitag mitteilte. Eine am Donnerstag geflüchtete Bewohnerin fürchtete deutlich höhere Schäden. «Der Brand ist ausser Kontrolle, die Zufahrt-strasse ist geschlossen», sagte Carolyn Foeken der Nachrichtenagentur dpa. Nach ihren Angaben könnten fast alle der rund 250 Häuser zerstört worden sein ... Hintergründe erfahren Sie in Chitchat-Analyse